4. Dezember 2020

Auf Schusters Rappen durch Australien: Der „Larapinta Trail“

Auf Schusters Rappen durch das ursprüngliche, unverfälschte Australien jenseits der großen Küstenorte: Das ist eine echte Herausforderung und letztlich auch eine wunderbare Belohnung für Körper, Geist und Seele. In der Tat verfügt Australien über einige der schönsten Trekkingtouren weltweit und wer die Welt zu Fuß erkunden will, der wird hier reichlich für seine Mühen belohnt. Eine der mit Abstand attraktivsten Touren ist dabei der „Larapinta Trail“, der in zwölf Abschnitten von Alice Springs durch die MacDonnell Ranges bis zum Mount Sounder verläuft. Ein besonderes Highlight: Teilweise passiert der Wanderer dabei auch den West-MacDonnell-Nationalpark. Mit 223 Kilometern Länge handelt es sich bei diesem Trail um ein abwechslungsreiches Stück durch Australiens Wildnis mit malerischen Ausblicken und jeder Menge landschaftlichen Attraktionen

Von Alice Springs bis zum Mount Sounder

Einmal leben wie die nomadisierenden Aborigines, ganz im Einklang mit der Natur: Der „Larapinta Trail“ eröffnet die Möglichkeit für Grenzerfahrungen, die der durchschnittliche Europäer normalerweise nicht erlebt. Der Zugang zum Trail ist dabei durch den Startpunkt in Alice Springs zunächst relativ einfach, weil die Stadt über einen Flughafen verfügt. Zielpunkt ist der Mount Sounder. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, ab Oktober bis Februar sollte man die Strecke aufgrund der australischen Wetterbedingungen eher meiden. Als reizvollste Abschnitte gelten die dritte, die vierte, die fünfte, die neunte und die zwölfte Teilstrecke, wobei ein Stück durch den West-MacDonnell-Nationalpark verläuft. Die einzelnen Etappen sind auf solche Weise aufgeteilt, dass man sie in etwa fünf bis sechs Stunden bei moderatem Tempo erwandern kann. Sich eng schlängelnde Serpentinen, steinerne Halbwüsten, steile Anstiege und Abstiege, die selbst an erfahrene Alpinisten eine Herausforderung darstellen: All das ist hier zu finden. Bei allen Streckenabschnitten kann der emsige Wanderer aber zwischen anspruchsvolleren und leichteren Routen wählen. Wer sich für die leichteren Routen entscheidet, der kann diese oft mit Sightseeing verknüpfen, die anspruchsvolleren hingegen versprechen fantastische Naturphänomene und besonders großartige 360-Grad-Ausblicke von majestätischen Berggipfeln aus.


Die Wahl der Strecke sollte dabei von der persönlichen Fitness des Wanderers abhängen. Besonders geübte und zähe Trecker, die über alpine Erfahrungen verfügen, können sich dann inmitten einer wild-romantischen Natur auch damit belohnen, einfach mal die Hängematte zwischen zwei Bäumen auszuspannen und die Schönheit der Umgebung in sich aufzusaugen. Denn was kann es schon Angenehmeres geben? Doch gleichgültig, ob nun leichtere oder schwerere Streckenabschnitte gewählt werden: Der „Larapinta Trail“ ist ausnahmslos gut ausgeschildert und verirren sollte sich hier somit keiner. Dies liegt daran, dass es sich um eine relativ neu ausgewiesene und somit moderne Trekkingstrecke handelt. Am Ende eines jeden Abschnitts gibt es praktischerweise Übernachtungsmöglichkeiten.

Alles über den „Larapinta Trail“: www.larapintatrail.com.au

Wer diese Trekkingtour gerne einmal selbst erwandern und an seine persönlichen Grenzen gehen will, der findet alle notwendigen Informationen wie die Beschaffenheit der einzelnen Abschnitte, Trinkwasservorräte oder Übernachtungs- und Campingmöglichkeiten unter www.larapintatrail.com.au, der offiziellen ausführlichen Website. Dergestalt mit besten Informationen ausgestattet, kann dann beim Trecken nichts mehr schief gehen: am besten gleich umschauen, durchklicken und sich davon begeistern lassen, was Down Under auf dieser besonderen Strecke alles zu bieten hat.

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